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Zwei Wege zur Deiner Website - Website-Baukasten vs. WordPress

Aktualisiert: 25. Okt. 2022



Wenn Du eine Website erstellen möchtest, stehst Du irgendwann an dem Punkt, Dich für ein technisches System entscheiden zu müssen.

Ich zeige Dir die Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile von WordPress im Vergleich zu Website-Baukästen auf, denn viele gute Gründe sprechen sowohl für die eine als auch die andere Lösung. So kannst Du Dir einen Überblick verschaffen, welcher Weg zur Website für Dich der richtige ist. Und ich verrate Dir natürlich auch, welcher Weg mein Favorit ist, falls Du das nicht ohnehin schon weißt ;-)

WordPress - der Marktführer

2 Varianten von WordPress


WordPress ist das wohl bekannteste und am weitesten verbreitet „Content Management System“ (CMS). CMS bedeutet übersetzt so viel wie Inhaltsverwaltungssystem. Ein CMS ist eine Software, die es Anwender*innen erlaubt, ohne Programmierkenntnisse Webseiteninhalte zu erstellen und zu verwalten. WordPress ist im Bereich der Content Management Systeme klarer Marktführer: Über 60% aller CMS-basierten Websites sind mit WordPress erstellt und mehr als 30 % aller Websites in Internet basieren derzeit auf WordPress. WordPress besticht klar durch die große Flexibilität in Sachen Design und Funktion. Für jeden nur denkbaren Anwendungsfall lässt sich in der Regel ein geeignetes WordPress Plug-in, also eine Erweiterung zur Integration in Deine Website, finden. Eine große und aktive WordPress-Community entwickelt ständig neue Plug-ins und Verbesserungen. Achtung, bei WordPress gilt es zu unterscheiden zwischen WordPress.org und WordPress.com. Bei WordPress.org handelt es sich um das flexible, für Entwickler*innen offene Content Management System. Dieses ist in der Bedienung allerdings nicht ganz unkompliziert. Im Gegensatz zu den Website-Bildern, wie Jimdo und Wix, ist WordPress kein Content Management System, das nach dem WYSIWYG-Prinzip funktioniert. (WYSIWYG= What you see is what you get). Das Bearbeiten der Seiten oder des Website-Menüs stellt für viele Benutzer*innen eine nicht unerhebliche Hürde dar. Daher entscheiden sich viele WordPress Nutzer*innen dafür, ihr System um einen WordPress Drag-and-Drop Page Builder wie Divi oder Elementor zu erweitern. Damit lässt sich eine Website ähnlich wie mit einem Baukasten gestalten. Allerdings ist auch hier die Einarbeitung für den Laien nicht ganz banal. Eine weitere Schwierigkeit für viele Nutzer*innen liegt neben der Beherrschung des Content Management Systems in der tatsächlichen Einrichtung und dem technischen Betrieb der Website. Um Hosting, Domain, E-Mail-Accounts, Sicherheitsupdates, Back-ups etc. muss man sich hier nämlich selbst kümmern bzw. sich Hilfe von einem WordPress-Experten holen. Als Homepage-Neuling ohne technische Vorkenntnisse kann man hier leicht verzweifeln, wenn man auf sich selbst gestellt ist. Eine Lösung hierfür ist ein Hosting-Vertrag mit einem guten WordPress-Anbieter, der sich im Hintergrund um die Technik kümmert. Darüber hinaus gibt es auch noch WordPress.com, dort kümmert sich WordPress um Hosting, Sicherheit und Co, was für viele Einsteiger*innen schon einmal ein Riesenvorteil ist. Allerdings ist der Funktionsumfang, im Vergleich zum offenen WordPress.org, hier deutlich eingeschränkt, während die Bedienung immer noch nicht so intuitiv ist wie in den vergleichbaren Baukasten-System. Viele WordPress-Expert*innen raten von WordPress.com ab. Sollte man sich für eine WordPress-Lösung entscheiden, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, eine Lösung mit WordPress.org anzustreben, um von der riesigen Vielfalt an Designs und Funktionen sowie der Kreativität der riesigen Community von WordPress-Entwickler*innen zu profitieren.



Vor- und Nachteile von WordPress

Hier nochmal auf einen Blick die Vor- und Nachteile von WordPress aus meiner Sicht. Vorteile:

  • Sehr viele und flexible Designvorlagen (Themes)