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Die richtigen Schriftarten für Deine Website finden

Aktualisiert: 9. Sept. 2022

Für eine schönes und klares Webdesign spielen neben einer übersichtlichen Gestaltung auch die verwendeten Schriftarten oder Fonts eine große Rolle. Mit diesem Artikel möchte ich Dir helfen, ein bißchen Klarheit in den wortwörtlichen Buchstabensalat zum Thema Schrifttypen zu bekommen, damit Du garantiert die schönste Kombination von Schrifttypen für Deine Website findest.


Titelbild zum Artikel Die richtigen Schriftarten für Deine Website finden.

Gibt es Vorgaben oder nicht?


Solltest Du bereits ein Logo oder sogar eine ganze Corporate Identity haben, macht es natürlich Sinn, Deine dort verwendeten Schriftarten auch für Deine Website zu verwenden! Klarer Fall, oder?

Solltest Du bisher noch keine Auswahl an Schriften getroffen habe, überlege Dir unbedingt, welche Art von Schrift am besten Dein Unternehmen, Deine Leistungen und Werte repräsentiert. Und vergiss dabei bitte nicht, dass Deine Website vor allem gut lesbar sein muss.

Es gibt eine wirklich riesige Auswahl an Schrifttypen, ich würde Dir empfehlen, nach Möglichkeit auf Schrifttypen zurückzugreifen, die in dem von Dir gewählten Website-Builder enthalten sind, dann bist Du in Sachen Lizenz schon mal auf der sicheren Seite.

Solltest Du aber Bedarf an einer nicht enthaltenen Schrift haben, dann lässt sich diese natürlich auch in Deine Website hochladen. Prüfe dann bitte unbedingt, ob Du auch die erforderlichen Rechte für die Online-Nutzung besitzt. Deine Logo-Designer*in ist sicher ein gute Ansprechpartner*in, wenn Du Dir nicht sicher bist.



Drei Gruppen von Schriften


Der Einfachheit halber kann man die Schrifttypen unterteilen in

  • Schriften mit Serifen (das sind die feinen Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende, quer zu seiner Grundrichtung, abschließen, wie z.B bei Times New Roman)

  • serifenlosen Schriften, eben ohne diese Linien, wie zum Beispiel meine Schrifttype hier in dem Artikel: Open Sans.

  • Schmuckschriften oder dekorative Schriften, wie zum Beispiel Handlettering-Schriften, die aussehen wie von Hand geschrieben oder verspielte und verschnörkelte Schriften


Kombiniere 2-3 Schriften für einen professionellen Look


Grundsätzlich ist es immer eine gute Idee, sich auf zwei bis drei Schriftarten für Deine Website festzulegen, nicht mehr, da sonst der harmonische Gesamteindruck verloren geht. Am besten sieht es dabei aus, wenn Du Schriften aus den verschiedenen Gruppen miteinander kombinierst. Dabei empfiehlt es sich, die verspielten und verschnörkelten Schmuckschriften am besten für Überschriften nutzen und bei den Texten hingegen auf eine gut leserliche Schriftart, gerne serifenlos, zu setzen. Ich selber nutze hier auf meiner Website insgesamt 3 Schriftarten. Zwei davon (Josefin Sans und Raleway) sind in meinem Logo enthalten, ich benutze sie für die Überschriften und Zwischenüberschriften. Als Font für den Fließtext meiner Website habe ich zusätzlich Avenir Light gewählt, einen weiteren Liebling von mir.



Thema Datenschutz


Lass Dich unbedingt von Deiner Webdesigner*in beraten, ob die Schriftarten, die Du Dir wünschst, auch datenschutzkonform in Deine Website eingebunden sind. Unter Umständen kann es sogar sinnvoll sein, aus datenschutzrechtlichen Gründen Deine Auswahl nochmal zu überdenken, insbesondere bei der Verwendung von Google Fonts.



Tipps und Links


Wenn Du ganz einfach herausfinden möchtest, welche Schriftart auf einer Website verwendet wird, habe ich einen tollen Tippf für Dich: mit der Google Chrome Erweiterung WhatFont kannst Du Dir ganz leicht anzeigen lassen, welche Schriften verwendet werden.

Wenn Du auf der Suche nach schönen Kombinationen von Schriftarten bist, schau doch mal auf mein Pinterest-Board mit Webdesign Tipps, dort gibt es allerhand gesammelte Pins zu dem Thema: https://www.pinterest.com/jscommunications/website-design-tipps/ Weitere gute Anlaufstellen sind außerdem

Ich hoffe, diese Tipps helfen Dir weiter und freue mich wie immer auf Kommentare oder Fragen!

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